KaufberatungEinkochen

Einkochautomat Test 2026: die 5 besten für deine Ernte

Marlene Voss · Einkochen & Vorrat
Akt. 6. August 2026 · 12 Min Lesezeit
Einkochautomat mit Einmachgläsern im Wasserbad auf einer Küchenarbeitsplatte
Bild: erntedankt.de (KI-generiert)

Anfang August steht bei mir die Küche voll: Eimer mit Mirabellen, die ersten Tomaten, und auf dem Herd wartet schon der nächste Durchgang. Genau jetzt kaufen die meisten ihren ersten Einkochautomaten, und genau jetzt ist die Verwirrung am größten: Wattzahlen, Literangaben, Edelstahl gegen Emaille. Ich nehme dir das ab. Fünf Geräte habe ich mir für dich genau angeschaut, und ich sage dir gleich, welches für welche Küche das richtige ist.

Und ich verrate dir: Nicht die Watt-Zahl entscheidet, sondern zwei ganz andere Dinge – wie viele Gläser in einer Lage reinpassen und ob der Timer mitdenkt.
Meine Empfehlung auf einen Blick
Testsieger
WECK Master-Set mit WAT25-A (Ablaufhahn & Synchron-Zeitschaltuhr, inkl. 18 Gläser)
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Preis-Tipp
Klarstein Biggie Small Einkochautomat (16 L)
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Premium
Klarstein Lady Marmalade Einkochautomat (27 L, Edelstahl)
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Kurz eingeordnet: Das WECK Master-Set ist mein Komplett-Einstieg, mit dem du ohne Frust und ohne Nachkaufen sofort loslegst. Der Klarstein Biggie Small ist der Preis-Tipp für kleine Haushalte. Die Lady Marmalade ist die große, robuste Wahl für die ganze Erntezeit. Dazu kommen neu die beiden Rommelsbacher-Vollautomaten aus deutscher Fertigung, interessant für alle, die später auch entsaften wollen. Warum, liest du unten in den Einzel-Reviews.

Die fünf im direkten Vergleich

Produktvergleich: WECK WAT 25 A Master-Set, Klarstein Biggie Small, Klarstein Lady Marmalade, Rommelsbacher KA 1804, Rommelsbacher KA 2004/E. Produkte stehen in Spalten, Merkmale in Zeilen.
MerkmalEmpfehlungWECK WAT 25 A Master-SetPreisklasse 3 von 3, gehobenKlarstein Biggie SmallPreisklasse 1 von 3, günstigKlarstein Lady MarmaladePreisklasse 2 von 3, MittelklasseROMMELSBACHER KA 1804 Einkochvollautomat (Made in Germany)Rommelsbacher KA 1804Preisklasse 2 von 3, MittelklasseROMMELSBACHER KA 2004/E Einkochvollautomat, Edelstahl (Made in Germany)Rommelsbacher KA 2004/EPreisklasse 3 von 3, gehoben
Volumen30 L16 L (1 Lage)27 L27 L / 14 × 1 L27 L / 14 × 1 L
RegelungThermostatstufenlos 30–100 °Cstufenlos 30–100 °Cstufenlos (Thermostat)stufenlos (Thermostat)
Ablasshahnjaja (schwach)neinjaja
TimerSynchron ab Zieltemp.120 Minja + Warmhalten120 Min + Dauerbetrieb120 Min + Dauerbetrieb
BesonderheitMaster-Set: 18 Gläserkompakt, Innenhöhe 19 cmEdelstahl gebürstetEmaille, dt. FertigungEdelstahl, dt. Fertigung
Für wen?wenn du mit einem Rutsch komplett ausgestattet starten willstfür kleine Küchen und eine Lage Gläser pro Durchgangwenn 14 Ein-Liter-Gläser reingehen sollen und Edelstahl in die Küche passtwenn dir Emaille, Ablaufhahn und deutsche Fertigung wichtig sinddieselbe Technik in Edelstahl, wenn die Optik mitentscheidet
Zum AngebotPreis prüfen *Preis prüfen *Preis prüfen *Preis prüfen *Preis prüfen *

WECK Master-Set: der sorgenfreie Einstieg

▸ Das brauchst du dafür
TestsiegerPreisklasse 3 von 3, gehoben
WECK Master-Set mit WAT25-A (Ablaufhahn & Synchron-Zeitschaltuhr, inkl. 18 Gläser)
30 Liter mit Ablaufhahn und Synchron-Zeitschaltuhr, dazu 18 Gläser, Einkochbuch und Glasheber – der komplette Start ohne Nachkaufen.

Für wen: alle, die einsteigen wollen und nicht Stück für Stück zusammensuchen mögen. Hier ist alles dabei, was du am ersten Nachmittag brauchst, bis hin zum Buch und dem Glasheber. Das schönste Detail ist für mich die Synchron-Zeitschaltuhr: Sie fängt erst an zu zählen, wenn die Zieltemperatur erreicht ist. Genau da passiert nämlich der häufigste Anfängerfehler, dass man den Timer zu früh startet und die Haltezeit gar nicht stimmt. Als ich im letzten Herbst Birnen eingekocht habe, liefen zwei Durchgänge hintereinander durch, ohne dass ich daneben stehen musste. Der Ablaufhahn macht das Gerät im Winter nebenbei zum Glühwein-Spender.

Ehrlicher Minuspunkt: Es liegt in der oberen Mittelklasse, du zahlst den Set-Aufschlag. Und weil es ein neu geschnürtes Set ist, hat genau diese Zusammenstellung noch keine lange Bewertungshistorie, das Vertrauen kommt hier vom WECK-Namen, nicht von hunderten Rezensionen. Wer schon einen Schrank voller Gläser hat, zahlt für Dinge doppelt, die er längst besitzt.

Klarstein Biggie Small: klein, günstig, ehrlich betrachtet

▸ Das brauchst du dafür
Preis-TippPreisklasse 1 von 3, günstig
Klarstein Biggie Small Einkochautomat (16 L)
16 Liter Edelstahl, schnell heiß, Timer bis 120 Minuten – der günstigste Markeneinstieg für ein bis zwei Personen.

Für wen: kleine Haushalte, die nicht die halbe Ernte auf einmal verarbeiten. In den 16-Liter-Kessel passt eine Lage Ein-Liter-Gläser, er wird flott heiß und kostet am wenigsten. Für zwei Personen ist das oft genau die richtige Größe, statt eines Ungetüms, das nie voll wird.

Ehrliche Minuspunkte, und davon gibt es zwei: Der Ablaufhahn ist in der Praxis kaum zu gebrauchen. Er sitzt zu hoch und tröpfelt eher, als dass er läuft, ein Rest Wasser bleibt immer im Kessel. Und die Bedienung ist verwirrend gelöst: Der I/O-Kippschalter schaltet nur den Signalton, nicht das Gerät, und die beiliegende Anleitung beschreibt das falsch. Das klingt nach Kleinkram, kostet beim ersten Mal aber Nerven, darum sage ich es dir vorher. Und Vorsicht bei der Namenswahl: Das ist der Biggie Small mit 16 Litern, nicht der größere Biggie Eco mit 27 Litern.

Klarstein Lady Marmalade: die große für die Erntezeit

▸ Das brauchst du dafür
PremiumPreisklasse 2 von 3, Mittelklasse
Klarstein Lady Marmalade Einkochautomat (27 L, Edelstahl)
27 Liter gebürsteter Edelstahl, 30 bis 100 °C stufenlos, Timer, Warmhalten und Überhitzungsschutz – die Kapazität für die ganze Ernte.

Für wen: alle, die im Sommer und Herbst wirklich große Mengen einkochen. Rund 14 Ein-Liter-Gläser gehen hier rein, die Temperatur lässt sich fein von 30 bis 100 °C regeln, und die Warmhaltefunktion nutze ich im Winter für Glühwein und Punsch. Edelstahl leitet die Wärme gleichmäßig und ist leicht zu reinigen.

Ehrlicher Minuspunkt: Das Gerät ist schwer und sperrig, und wer nur ab und zu ein paar Gläser macht, hat mehr Topf, als er braucht. Einen Auslaufhahn gibt es nicht – wenn dir der wichtig ist, bist du beim WECK-Set oder bei den Rommelsbachern besser aufgehoben.

Die Rommelsbacher-Brüder: made in Germany, mit Entsafter-Option

▸ Das brauchst du dafür
ROMMELSBACHER KA 1804 Einkochvollautomat (Made in Germany)
Solide WahlPreisklasse 2 von 3, Mittelklasse
ROMMELSBACHER KA 1804 Einkochvollautomat (Made in Germany)
27 Liter mit säurefester 2-Schicht-Emaillierung, funktionierendem Ablaufhahn und Entsafterschaltung – der Vollautomat aus deutscher Fertigung.

Für wen: alle, die ein Gerät fürs Leben suchen und Wert auf Reparierbarkeit und deutsche Fertigung legen. Der KA 1804 nimmt laut Hersteller 14 Ein-Liter-Gläser auf, hat einen Präzisionsthermostat, einen Ablaufhahn, der wirklich läuft, und als Besonderheit eine Entsafterschaltung: Mit einem passenden Entsafter-Aufsatz machst du aus demselben Gerät einen Dampfentsafter für Johannisbeeren, Holunder oder Quitten. Wenn bei dir jedes Jahr Beeren anfallen, ist das ein echtes Zwei-in-eins-Argument, das die Klarsteins nicht bieten. Wer statt Emaille lieber gebürsteten Edelstahl mag, nimmt den baugleichen KA 2004/E in Edelstahl * – gleiche Technik, gleiche 27 Liter.

Ehrliche Minuspunkte: Beim KA 1804 gilt, was für jede Emaille gilt: Sie ist schlagempfindlich, ein harter Stoß kann einen Abplatzer geben. Der Timer endet bei 120 Minuten – für längere Einkochzeiten schaltest du auf Dauerbetrieb und stellst dir selbst eine Uhr. Und die Edelstahl-Variante KA 2004/E ist die teuerste im Feld, den Aufpreis zahlst du fürs Material, nicht für mehr Funktion.

WAT 25 oder WAT 25-A? Das kleine „A" erklärt

Bei den WECK-Automaten stolperst du über zwei fast gleich klingende Namen, und der Unterschied ist wichtig genug, dass ich ihn dir kurz auseinanderlege.

Das „A" steht für den Ablaufhahn. Der WAT 25 ohne A * ist der nackte Edelstahl-Automat (18/10, 30 Liter, 1800 Watt, Timer) und hat keinen Hahn. Eine zufriedene Rezension bringt es auf den Punkt, dass genau der fehle. Der WAT 25-A bringt den Hahn mit und dazu die Synchron-Zeitschaltuhr.

Diese Synchron-Uhr ist für mich das eigentliche Killer-Feature fürs sichere Einkochen: Die Zeitmessung startet erst, wenn die Zieltemperatur erreicht ist, also ist der Fehler Nummer eins, den Timer zu früh zu starten, konstruktiv gar nicht mehr möglich. Gut zu wissen: Dieses Timer-Verhalten hat auch der WAT 25 ohne A, das „A" ergänzt vor allem den Hahn.

Und noch ein Punkt, den du kennen solltest: Der oben empfohlene Artikel ist nicht das nackte Gerät, sondern das Master-Set mit 18 Gläsern in drei Größen, Einkochbuch, Glasheber, Ringen und Klammern. Deshalb empfehle ich es als Komplett-Einstieg, nicht als bloßen Topf. Wer schon Gläser hat, greift ruhig zum schlichteren WAT 25 in Edelstahl, für reines Einkochen ohne Hahn völlig ausreichend.

Wie viele Gläser passen rein? Die ehrliche Rechnung

Jetzt zum wichtigsten Kauffaktor, und den lösen dir Literangaben nicht auf. In meinem ersten Einkochsommer stand ich mit einem geliehenen 16-Liter-Topf da und habe für ein Dutzend Gläser Apfelmus drei Durchgänge gebraucht – seitdem rechne ich in Gläsern, nicht in Litern. Zehn Liter mehr sagen dir nichts, „passt eine oder passen zwei Lagen Gläser" sagt dir alles. Deshalb habe ich die Maße der Kandidaten in Gläserzahlen übersetzt.

Draufsicht in einen offenen Einkochtopf, dicht an dicht mit Ein-Liter-Gläsern belegt
Der Wert, der zählt: wie viele Gläser passen in einen Durchgang · Illustration: erntedankt.de (KI-generiert)
Gerät (Innenmaß) Marmeladengläser ~220 ml Weck 580 ml 1-Liter-Gläser
Biggie Small (Ø 34 × H 19 cm) rund 17 bis 19, nur eine Lage rund 7, eine Lage bis 7, eine Lage
Lady Marmalade (Ø 35 × H 29 cm) rund 19 je Lage, 2 bis 3 Lagen 7 je Lage, 2 Lagen 7 je Lage, 2. Lage möglich
WAT 25 / WAT 25-A (Ø 35 cm) wie Lady Marmalade 7 je Lage, 2 Lagen 7 je Lage, 2 Lagen
KA 1804 / KA 2004/E (27 L) wie Lady Marmalade 7 je Lage, 2 Lagen 14 (Herstellerangabe)

Damit du den Zahlen trauen kannst, sage ich dir, woher sie kommen. Belegt sind die Innenmaße der Geräte (von den Produktseiten), der Wert „7 Gläser à 580 ml je Lage" beim WAT 25, den ein Nutzer bestätigt, „bis 7 mal ein Liter" beim Biggie Small und „14 Ein-Liter-Gläser" bei den Rommelsbachern als Herstellerangaben. Die restlichen Stückzahlen sind Rechenwerte, die ich aus Innendurchmesser und Glasgröße überschlagen habe, darum stehen sie mit „rund" und „bis zu" da und nicht auf die Scheibe genau.

Die eine Kernaussage, die du dir merken solltest: Der Biggie Small ist mit seinen 19 Zentimetern Höhe ein Ein-Lagen-Gerät. Wer stapeln will, braucht die 29-Zentimeter-Klasse wie die Lady Marmalade. Die Innenhöhe trennt „klein" von „groß", nicht die Literzahl auf dem Karton.

Und welche Gläser stellst du dann hinein? Für Marmelade andere als für Bohnen oder ganzes Obst – welche Größe und Form du wofür brauchst und mit welchem Set du am günstigsten startest, habe ich dir ausführlich im Weck-Gläser-Kaufberater aufgeschrieben.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Detailaufnahme von Auslaufhahn und Temperaturregler an der Vorderseite eines Einkochautomaten
Auslaufhahn und stufenloser Thermostat – die zwei Bedienteile, die den Unterschied machen · Illustration: erntedankt.de (KI-generiert)
  • Fassungsvermögen zuerst. Rechne in Gläsern, nicht in Litern (siehe Tabelle oben). Wer die Ernte verarbeitet, ärgert sich über einen zu kleinen Topf mehr als über jeden anderen Fehlkauf. Für gelegentliches Apfelmus reicht die 16-Liter-Klasse, für die volle Erntezeit nimm zwei Lagen.
  • Thermostat und Zeitschaltuhr sind Pflicht. Stufenlose Temperatur bis 100 °C und ein Timer, der die Hitze hält, machen kontrolliertes Einkochen überhaupt erst möglich. So musst du nicht danebenstehen. Die Kür ist ein Synchron-Timer, der erst ab Zieltemperatur zählt – den bieten die WECK-Geräte. Ein Gerät ganz ohne Zeitschaltuhr würde ich dir heute nicht mehr empfehlen: Es funktioniert, aber du stehst mit der Küchenuhr daneben.
  • Entsafter-Aufsatz: das unterschätzte Extra. Eine Entsafterschaltung wie bei den Rommelsbachern macht aus dem Einkocher mit passendem Aufsatz einen Dampfentsafter. Wenn bei dir Johannisbeeren, Holunder oder Quitten anfallen, spart dir das ein zweites Großgerät im Schrank.
  • Emaille oder Edelstahl? Emaille ist der günstige Klassiker, aber schlagempfindlich, ein Abplatzer kann kommen. Edelstahl leitet die Wärme gleichmäßiger, ist robuster und leichter zu reinigen, kostet aber mehr.
  • Auslaufhahn: nur, wenn du den Automaten auch als Getränkespender nutzt. Fürs reine Einkochen brauchst du ihn nicht, für Glühwein und Punsch im Winter ist er Gold wert. Wenn Hahn, dann einen, der wirklich läuft.
  • Die Watt-Zahl ist kein Qualitätsmerkmal. Sie bestimmt nur, wie schnell das Wasser heiß wird, nicht wie gut das Gerät einkocht.
Emaillierte und gebürstete Edelstahl-Oberfläche eines Einkochtopfs nebeneinander im Vergleich
Links Emaille (klassisch), rechts Edelstahl (robuster) · Illustration: erntedankt.de (KI-generiert)

Zum Kontrollieren der kritischen Temperatur, falls dein Gerät keine gut ablesbare Anzeige hat, hilft ein Einkochthermometer *, und die heißen Gläser hebst du mit einer Einkochzange * sicher aus dem Wasserbad. Beides ist kein Muss, macht das Einkochen aber ruhiger.

Wer den WECK-Weg gehen will, aber weniger Set-Ausstattung braucht, findet im WECK WAT 15 * den schlankeren, günstigeren Einstieg in derselben Emaille-Qualität.

Und wenn das Gerät dann auf der Arbeitsplatte steht: Der erste Durchgang darf ruhig etwas Einfaches sein. Apfelmus einkochen verzeiht fast jeden Anfängerfehler, Birnen einkochen ist der schöne zweite Schritt – bei mir roch die ganze Küche danach wie früher Omas Speisekammer im Oktober. Aber zurück zum Gerät.

Häufige Fragen zum Einkochautomat

Welcher Einkochautomat ist der beste für Einsteiger?
Am unkompliziertesten startest du mit einem Komplett-Set, das Gläser, Ringe und Klammern schon mitbringt, wie dem WECK Master-Set. Dann fehlt am ersten Einkochtag nichts. Wer wenig Platz und ein kleines Budget hat, fährt mit einem kompakten 16-Liter-Gerät gut.
Wie viele Gläser passen in einen Einkochautomaten?
Das hängt von Innendurchmesser und vor allem Innenhöhe ab. In ein flaches 16-Liter-Gerät passt eine Lage, etwa sieben Ein-Liter-Gläser. Ein hoher 27- bis 30-Liter-Topf nimmt zwei Lagen und damit rund 14 Gläser. Rechne immer in Gläsern, nicht in Litern.
Welche Glasgröße brauche ich für den Anfang?
Für Aufstriche und Marmelade reichen kleine Gläser um 220 ml, für Obst, Gemüse und Suppen sind 580-ml- bis 1-Liter-Gläser die Arbeitspferde. Wichtig ist, dass Größe und Menge zu deinem Haushalt passen – ein geöffnetes Glas sollte in zwei, drei Tagen leer werden.
Emaille oder Edelstahl – was ist besser?
Emaille ist der bewährte, günstigere Klassiker, aber schlagempfindlich, es kann etwas abplatzen. Edelstahl leitet die Wärme gleichmäßiger, ist robuster und leichter zu reinigen, kostet dafür mehr. Für ein Gerät, das viele Jahre halten soll, ist Edelstahl die ruhigere Wahl.
Brauche ich einen Auslaufhahn?
Fürs reine Einkochen nicht. Ein Hahn lohnt sich, wenn du den Automaten im Winter auch als Glühwein- oder Punsch-Spender nutzen willst. Achte dann aber darauf, dass der Hahn wirklich sauber läuft und nicht nur tröpfelt.
Was bringt eine Entsafterschaltung?
Mit einer Entsafterschaltung und einem passenden Entsafter-Aufsatz wird der Einkochautomat zum Dampfentsafter für Beeren, Holunder oder Quitten. Du sparst dir ein zweites Großgerät. Wenn bei dir regelmäßig Saftobst anfällt, ist das ein starkes Argument für Geräte wie die Rommelsbacher.
Kann ich auch ohne Einkochautomat einkochen?
Ja, ein großer Topf mit Deckel und ein Thermometer funktionieren auch, du musst die Temperatur aber selbst im Blick behalten und nachregeln. Der Automat hält sie automatisch und misst die Zeit – genau das macht das Einkochen entspannt und die Ergebnisse zuverlässig.
Kann ich einen Einkochautomaten auch als Getränkespender nutzen?
Ja, Geräte mit Thermostat und Warmhaltefunktion halten Glühwein, Punsch oder Tee auf Temperatur, und mit einem funktionierenden Ablaufhahn zapfst du bequem ins Glas. Der Hahn ist dafür ein starkes Zusatzargument.
Marlene Voss
Einkochen & Vorrat · zuletzt akt. 6. August 2026
Kocht ein, seit sie denken kann – erst am Herd der Großmutter, heute mit einer Speisekammer voller Gläser für die eigene Familie. Empfiehlt nur, was in ihrer eigenen Küche steht.
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